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Die 5 Kernelemente deiner klaren Positionierung

Direkt zu Beginn des Artikels möchten wir ein Versprechen abgeben. Ein Versprechen, das deutlich macht, wie wichtig uns dieses Thema ist. Denn: 

Wenn wir noch eine Person sehen, die ein Unternehmen gründen möchte, als erstes Farben und Logo entwirft und sich dann wundert, warum ihr Business-Modell nicht funktioniert, flippen wir aus.

Falls du in diese oder eine ähnliche Falle getappt bist (ganz beliebt ist es auch, einen Instagram-Account zu starten ohne die leiseste Ahnung von einer Marketing-Strategie zu haben), dann lass dich in diesem Moment bitte nicht ermutigen. Aber lass dich wachrütteln. Denn so werden sich deine Pläne vom eigenen Business nicht realisieren lassen. 

Gehen wir also noch einmal zurück zum Startpunkt – deiner Positionierung. Bevor du alles andere (und wir meinen auch wirklich alles andere – ja, auch die Gewerbeanmeldung) erledigst, kümmerst du dich zunächst um deine Positionierung. Der Grund dafür ist ganz einfach: Wie sollst du eine ganzheitliche Business-Strategie entwickeln können, wenn du selbst nicht weißt, wofür du stehen möchtest? Wie sollst du jemand anderem dein Business bzw. die Leistungen daraus verkaufen, wenn du selbst nicht so richtig weißt, was dahinter steht? 

Eben. Aber keine Sorge: Wir haben die fünf Kernelemente deiner Positionierung zusammengefasst. Wenn du dir über all diese Bereiche Klarheit verschaffen konntest, bist du deinem langfristig erfolgreichen Business schon einmal ein ganzes Stück näher gekommen. 

#1 Stärken & Werte

Nach Stärken wurdest du vielleicht schon im ein oder anderen Vorstellungsgespräch oder bei der Berufsberatung gefragt. Während wir in diesem Kontext oft ähnliche Antworten geben, empfehlen wir dir, dich wirklich damit auseinander zu setzen, was du gut kannst. In welchen Tätigkeiten blühst du regelrecht auf? Wann vergisst du die Zeit? Zu welchen Dingen wirst du von deinem Umfeld um Hilfe gebeten?

Nachdem du dir über deine Stärken klar geworden bist, empfehlen wir dir, dich mit deinen Werten zu beschäftigen. Deine Werte kommunizierst du unter anderem durch deine Marketing-Strategie. Frage dich: Was ist dir wirklich wichtig? Wonach möchtest du leben? Welche Ansichten möchtest du mit deinem Business aber auch du selbst als Unternehmerin verkörpern? 

#2 Traumkunde statt Zielgruppe

Kannst du in einem Satz zusammenfassen, wen du mit deinem Angebot ansprechen möchtest? Wenn ja, solltest du dich mit diesem Punkt unbedingt noch einmal beschäftigen. Bei deiner Definition deines Traumkunden (auch “Persona” genannt) gilt das Prinzip: Mehr ist mehr. Je besser du deinen potenziellen Kunden/deine potenzielle Kundin kennst, desto besser. 

Neben demografischen Merkmalen wie Alter, Geschlecht und Wohnort, solltest du dich deshalb noch mit anderen Bereichen wie Hintergrund zur Person, Interessen, Mediennutzung, Herausforderungen, Ziele, ideale Lösungen, häufige Einwände zu einem Angebot wie deinem, und ähnlichem beschäftigen.

#3 USP, oder: Dein Alleinstellungsmerkmal

Die Branche, in der du tätig sein möchtest, ist dir sicher schon klar. Nun geht es darum, diese zu spezifizieren und aus der Branche im ersten Schritt eine Nische machen.

Ein Beispiel: 

Deine Branche: Social Media Beratung

Deine Nische: Instagram-Beratung für Hochzeitsfotografen

Im nächsten Schritt überlegst du dir, wie du dich in dieser Nische einzigartig positionieren kannst. Was bringst du mit, das sonst keiner mitbringt? Hast du vielleicht einen bestimmten Stil in deiner Arbeit? Bietest du Beratungen für Hochzeitsfotografen an, die rustikale Hochzeiten fotografieren und zeigst das auch in deinem eigenen Design? Bist du besonders qualifiziert, weil du selbst als Hochzeitsfotografin oder Hochzeitsplanerin gearbeitet hast? 

Du bist besonders. Zeig das auch! 


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#4 Marketing-Strategie Part 1: Deine Kanäle

Im eben genannten Beispiel ist es natürlich klar, welcher Kanal für dich am wichtigsten sein wird: Instagram. Das ist aber nicht immer so. 

Natürlich bietet Instagram viele Vorteile und kann auch nahezu für alle Branchen angepasst und genutzt werden – auch im Bereich B2B. Vielleicht ist ein anderer Kanal aber viel wichtiger für dich.

Um das herauszufinden, gehst du wieder zurück zu deinem Traumkunden und schaust dir seinen Alltag und insbesondere seine Mediennutzung an. Hat dein Traumkunde viel Freizeit und verbringt diese gerne online? Arbeitet dein Traumkunde 60 Stunden pro Woche und nutzt Social Media maximal noch während seiner Arbeitszeit? Hält dein Traumkunde von Social Media vielleicht auch gar nichts und wird durch eine ganz andere Marketing-Form angesprochen?

Wichtig ist in diesem Zusammenhang: Triff keine Annahmen, sondern betreibe Recherchen. Vielleicht gibt es bereits Studien, auf denen du deine Recherche aufbauen kannst. Geh mit deinen Traumkunden ins Gespräch und frag sie, wie sie angesprochen werden möchten. Darauf baust du deine Marketing-Strategie auf. 

#5 Marketing-Strategie Part 2: Deine Kommunikation

Im letzten Punkt führst du alles zusammen, was du dir bisher erarbeitet hast und leitest daraus deine Kommunikations-Strategie ab. Lege deine Kanäle fest, lerne die perfekte Ansprache für deine Traumkunden kennen, adressiere ihre Herausforderungen und Ziele, verpacke deine Werte in deine Strategie – kurz: Zeig dein Business! 

Wichtig: Vergiss dabei nicht, dir von Anfang an eine Auswertungsroutine zurecht zu legen. Die beste Marketing-Strategie bringt nichts, wenn du sie nicht auswerten kannst. Du solltest stets wissen, was funktioniert und was nicht. Du solltest wissen, woher deine Umsätze kommen und was dich mehr Geld kostet als es erwirtschaftet. Du als Unternehmerin solltest all das im Blick haben und Anpassungen vornehmen, wenn sie notwendig sind. Kenne deine Zahlen und arbeite mit deinen Zahlen – in jedem Bereich deines Unternehmens. Wenn es etwas gibt, das du aus diesem Artikel mitnimmst, dann hoffen wir, dass es zumindest dieser Tipp ist. 

Du hast nun das Fundament deines erfolgreichen Business gebaut. Von hieran kann es nur noch bergauf gehen. Aber Vorsicht: Deine Positionierung ist nichts, was du einmal erstellst und was dann bis in alle Ewigkeit so bestehen bleibt. Stattdessen darf sich deine Positionierung mit deinem Business mitentwickeln. Mach es also zu deiner Routine, immer wieder einen Check-in mit deiner Positionierung zu machen (zum Beispiel in deiner monatlichen Routine) und passe sie nach Bedarf an.

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