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Launchen, aber richtig: 5 Dinge, die du beachten solltest

Launch ist nicht gleich Launch – lass uns das gleich vorwegnehmen. Vielleicht bringst du das Thema Launchen mit Begriffen wie “Webinar”, “E-Mail-Liste” oder “Facebook Werbeanzeigen” in Verbindung. Vielleicht glaubst du auch, dass Launchen nur etwas für Online Unternehmer mit digitalen Produkten ist.

Mit diesen Mythen wollen wir heute aufräumen. Ein Launch ist keine Strategie, die du nur nach Schema F erstellen und abarbeiten kannst und ein Launch ist definitiv nicht nur ein Begriff, der lediglich mit digitalen Produkten in Verbindung gebracht werden kann. Es ist viel mehr als das. Worauf kommt es aber nun wirklich an? Was kannst du tun, um dein nächstes Angebot so zu vermarkten, dass es sich für dich UND für deine Traumkunden gut anfühlt?

Launchen ist individuell – genau wie du und deine Kunden es sind

Wenn du schon länger im Business bist, wirst du sicher die ein oder andere Analyse deiner Zielgruppe vorgenommen haben. Sicher wirst du dich auch schon einmal mit anderen Unternehmer*innen ausgetauscht haben. Was dabei auffallen kann? Jedes Business und damit auch jede Zielgruppe sind verschieden.

Weil Launch-Plan A für Person 1 funktioniert, heißt das nicht, dass Launch-Plan 1 auch für dich funktionieren muss. Weil Launch-Plan B für dein Business super funktioniert, muss das nicht heißen, dass dieser Plan für Person 3 auch funktioniert. Vielleicht erzielt er oder sie viel weniger oder sogar gar keine Verkäufe, obwohl du mit deinem Launch einen mittleren fünfstelligen Umsatz verzeichnen konntest.

Unser Tipp: Werde zum Recherche-Nerd, teste und analysiere so viel wie möglich. Finde den Launch-Plan der zu dir und deinen Kunden passt. Und merke dir: Wenn du ein neues Produkt/eine neue Dienstleistung für eine abgewandelte Zielgruppe launchst, gibt es wieder einen neuen Launch-Plan.

Den heiligen Gral des Launchens gibt es nicht

…ganz egal, was dir angebliche Marketing-Gurus sagen. Über individuelle Launch-Pläne haben wir im ersten Punkt schon gesprochen. Halte dir das immer wieder vor Augen:

“Dein Launch muss zu dir und deiner Zielgruppe passen!”

Erinnere dich insbesondere dann an den Satz, wenn dir von Experten aus den unterschiedlichen Bereichen etwas anderes erzählt wird. Sie haben nicht den heiligen Gral des Launchens gefunden, der allen Menschen der Welt Erfolg und Reichtum bringt. Sie haben IHREN heiligen Gral gefunden, der für sie und ihre Zielgruppe funktioniert. Das ist großartig. Du kannst diesen Personen gratulieren und dich dann wieder daran setzen, deine eigene Strategie zu entwickeln.

Warum du für deinen Launch keine Vorlagen verwenden solltest

Selbstverständlich gibt es Tipps von Experten, die du individuell auf deinen Launch anwenden kannst und das ist großartig! Aufpassen solltest du allerdings dann, wenn dir konkrete Tipps oder gar Vorlagen zum “einfach umsetzen” angeboten werden. Das können Landingpage Vorlagen, E-Mail-Templates, Social Media Postings, Werbeanzeigen und vieles mehr sein.

Mal ehrlich: Wieso hast du dich so lange mit dem Kennenlernen deines Traumkunden beschäftigt, wenn das eigentlich nur eine Person hätte machen müssen und jeder nun ihre Strategien, Strukturen und Wordings übernehmen kann? Richtig, das wäre nicht nötig und es würde kaum so viele Marketing-Experten geben, die uns immer wieder verdeutlichen, wie wichtig es ist, den eigenen Traumkunden zu kennen.

Informiere dich gern darüber, wie man eine Landingpage erstellt, welche Inhalte darauf zu finden sein sollen, was du bei deinem E-Mail-Marketing beachten sollst oder was eine erfolgreiche Werbeanzeige ausmacht, aber erstell sie dann selbst von Grund auf: Mit deinen Inhalten, deinem Wording und damit mit der perfekten Ansprache für deinen Traumkunden.

Was dein Mindset mit deinem Launch zu tun hat

Eine ganze Menge – das steht fest. Wenn dein Mindset nicht bereit für einen Launch ist, dann solltest du dringend überdenken, ob du den Launch durchziehen möchtest. Damit meinen wir nicht, dass du dich von deinen Glaubenssätzen und deiner Komfortzone zurückhalten lassen solltest.

Stattdessen solltest du ergründen, woher die negativen Gedanken kommen. Hast du dein Produkt zu wenig ausgearbeitet und hast das Gefühl, nicht alle Fragen beantworten zu können? Dann arbeite dein Produkt aus. Hast du das Gefühl, dein Preis wäre nicht gerechtfertigt? Überlege dir, warum das so ist und arbeite ggf. an deinem Money Mindset oder hol dir Feedback von deinen Branchenkollegen oder möglichen Testkunden.

Was es auch ist: Geh der Sache immer auf den Grund und finde heraus, ob sich die Blockaden in deinem Mindset überwinden lassen und in welcher Zeit du das schaffen kannst. Es dauert länger als geplant? Dann verschiebe deinen Launch und lege direkt einen neuen Zeitpunkt fest, zu dem du an deinem Mindset gearbeitet haben möchtest.

Aus unserer Erfahrung: Es ist völlig normal zu zweifeln und Angst zu haben. Das bringen große Veränderungen und der Ausbruch aus der eigenen Komfortzone mit sich. Wenn es sich nur um solche Mindset-Blockaden handelt, dann geh durch die Situation durch und wachse mit deinem Launch.

Learnings aus deinem Launch

Dein nächster Launch wird sicher nicht dein letzter gewesen sein. Um für den darauffolgenden Launch gut vorbereitet zu sein, ist es wichtig, den vorigen Launch nicht komplett aus dem Blick zu verlieren. Mach es dir deshalb zur Gewohnheit, Learnings, wo auch immer sie dir begegnen, direkt aufzuschreiben und am Ende eines Launches ein Resumée zu ziehen: Was lief gut? Was lief weniger gut? Welches direkte Feedback hast du von Interessenten und Kunden bekommen?

Dadurch – und durch all die anderen Tipps, die du in den letzten Minuten gelesen hast – wirst du Schritt für Schritt zur Launch-Expertin für dein Business. Viel Spaß dabei, Blossy Lady 🌸

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